TOP 10 LEBENSMITTEL IN DER SCHWANGERSCHAFT

In der Schwangerschaft ist man für zwei und gibt sich seinen seltsamen Essensgelüsten – wie Nussnougat-Creme mit Rollmops – hin? Diese zwei Aussagen gehören mehr oder weniger zu den kursierenden Schwangerschaftsmythen… Fakt ist, dass dein Körper (leicht) veränderte Bedürfnisse in der Schwangerschaft hat, die unter anderem durch die Ernährung gestillt werden. Was du am besten isst, um für dich und dein Kind optimal zu versorgen und wovon du lieber die Finger lässt, haben wir dir in unseren Top 10 guten und verbotenen Lebensmitteln zusammengestellt.

HASELNUSS

Sie enthält vor allem Vitamin E und ist deshalb gut für die Nervenzellen und Muskeln.

Banane

enthalten viele wichtige Nährstoffe, wie Vitamin B6, welches für das Wachstum von roten Blutkörperchen zuständig ist, Kalium, Kalzium für das Wachstum der Knochen und Folsäure. Außerdem sind sie eine gute Eisenquelle und beugen damit Schwangerschaftsanämie vor. Außerdem enthalten sie auch Vitamin C für die Stärkung deines Immunsystems und Eiweiß, das gegen Morgenübelkeit hilft.

Fisch

Er muss gekocht, gedünstet, gebracht oder aus dem Ofen sein, damit er in der Schwangerschaft gut für dich ist. Fisch enthält wichtige Omega-3-Fettsäuren und Jod, welches gut für die Gehirnentwicklung ist. Roher oder geräucherter Fisch ist nichts für Schwangere, also Achtung!

FENCHELTEE

Er hilft bei Blähungen und er regt die Muskulatur in Magen & Darm an. Auch in ihm ist Eisen enthalten, der gut gegen Übelkeit ist. 1-2 Tassen pro Tag sind eine empfehlenswerte Menge.

BROKKOLI

Er ist ein super Gemüse für die Verdauung. Er enthält Folsäure, die essenziell für die Entwicklung deines Kindes ist. Außerdem liefert er dir B9 Vitamin, Eisen und Vitamin C. Achte aber darauf, dass du ihn vor dem Verzehr gut wäschst, um Toxoplasmose vorzubeugen.

die meisten Milchprodukte

Absolut essenziell ist es, dass die Milchprodukte, also Käse, Joghurt und Milch, pasteurisiert und fettarm sind. Wenn du darauf achtest, sind sie ideale Kalzium- und Eiweißquellen für dich und dein Baby.

Vollkornbrot

Es ist für jeden empfehlenswert so auch für Schwangere. Es enthält Ballaststoffe, Vitamin B, Folsäure und natürlich hochwertige Kohlehydrate.

Wasser

Ausreichend Wasser trinken ist wichtig. Man hört es so oft, weil es stimmt. Schwangere haben einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf, den du mit mindestens 1,5 l pro Tag decken kannst. Trinke am besten Mineralwasser für deinen Elektrolythaushalt.

Linsen

Sie sind echte Eiweißbomben und enthalten zudem Ballaststoffe, Eisen, Folsäure und Kalium. Vor unerwünschten Lektinen kannst du dich durch vorheriges gründliches Waschen der Linsen und dem Erhitzen beim Kochen schützen.

Haferflocken

Sie liefern komplexe Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Kalium, Phosphor, Kalzium, Selen für die Stärkung des Immunsystems, der Knochen und für die Zahnbildung. Auch Vitamin B1 und E, sowie Folsäure und Eisen sind in ihnen enthalten.

Lebensmittel, die du in der Schwangerschaft vermeiden solltest

Tiramisu

... ist eine süße Sünde auf die du leider verzichten musst. Die Süßspeise enthält rohe Eier, die du wegen der Gefahr eines eventuellen Salmonellenbefalls, nicht essen darfst.

Ingwer

 Er hemmt zwar Übelkeit. Die Wurzel ist aber auch wehenfördernd durch seine durchblutungsfördernden Eigenschaften und die Stimulierung der Gebärmuttermuskulatur. Am Anfang der Schwangerschaft kann es bei Verzehr deshalb zu Fehlgeburten führen. Deshalb solltest du vor allem in einer Risikoschwangerschaft darauf verzichten.

Camembert

Alle Rohmilchkäse, so auch der Camembert, sind in der Schwangerschaft nicht zum Essen geeignet. Durch seine Herstellung mit Niedrigtemperatur können E. coli-Bakterien, Listerien, Salmonellen oder auch Tuberkulosebakterien im Käse verbleiben, die schädlich für dein Kind sind.

Sushi & Tatar

Beides besteht aus rohen Zutaten – Fleisch oder Fisch. Deshalb sind sie wegen ihres  Salmonellenrisikos nichts für dich in der Schwangerschaft.

Alkohol

Der Genuss von Alkohol in der Schwangerschaft führt zu Entwicklungsstörungen deines Kindes. Deshalb verzichte bewusst darauf. Gibt es etwas zu feiern, kannst du auch mit einem Schlückchen

Kurkuma

Täglich in hohen Dosen konsumiert, löst es Krämpfe und Blutungen der Gebärmutter aus und kann so im Ernstfall zu einem Schwangerschaftsabbruch oder einer Frühgeburt führen. Deshalb solltest du auch auf “versteckten” Kurkuma in Currys, Lebkuchen oder Kurkuma Latte achten.

Thunfisch

Er ist wegen seiner potenziellen Quecksilberbelastung bedenklich für dein Kind. Sein hoher Quecksilbergehalt sorgt für die Schädigung des Nervensystems.

Zimt

In Maßen genossen ist Zimt unbedenklich in der Schwangerschaft. Kann sich aber der Verzehr des wehenfördernden Gewürzes summieren, wie es so oft in der Weihnachtszeit geschieht, solltest du unbedingt auf eine unbedenkliche Menge achten. Neben Zimtsternen gibt es ja auch noch andere leckere Plätzchen!

Lakritze 

Wegen dem enthaltenen Glycyrrhizin schadet Lakritze der Gehirnentwicklung des Kindes. Es beeinträchtigt die Schutzfunktion der Plazenta und lässt das Stresshormon Cortisol besser zum Kind durchdringen.

Leber

Sie hat einen hohen Vitamin A-Gehalt. Von diesem Vitamin man darf nicht mehr als 1100 Mikrogramm pro Tag konsumieren.